Maxdome kündigt HD-Inhalte anNachdem Pro7 HD und Sat.1 HD wegen mangelndem Interesse eingestellt wurden, will ProSiebenSat1 nun auf dem gemeinsamen Video-on-Demand-Portal maxdome auf hochauflösende Inhalte setzen. Aufgrund begrenzter Serverkapazitäten soll nur ein Teil des Programms hochauflösend angeboten werden. Feststehen dürfte allerdings, dass aufgrund des DRM-Schutzes nur Windows-Benutzer und Besitzer einer aktuellen Set-Top-Box von Fritz Multimedia das Angebot nutzen werden können - die Thomson-Receiver unterstützen nämlich kein HDTV.
Kommentare/Trackbacks lesen1) Brati schrieb am 27.3.2008 um 20:12 Uhr:
Die Frage für mich ist, wie wahrscheinlich die aller wütender Nutzer im anderen news-Eintrag: Wieso das Internet mit einem ressourcenfressenden Format überladen, das auch nur wenige Leute verwenden können, wenn es eine andere Übertragungsmöglichkeit gibt.
Klar ist das Internet super für alle möglichen Dinge, aber irgendwo wurde ja mal gesagt, dass die Leitungen eben nicht immer ausreichen werden, weil die Belastungen schneller steigen als die Leitungen ausgewechselt werden können. Und wenn es doch bereits einen Standard für die TV-Übertragung gibt? Naja, sollen sie machen... Mit DRM werden sie - hoffentlich! - nicht weit kommen. | 2) Funatiker schrieb am 28.3.2008 um 14:29 Uhr:
"Mit DRM werden sie - hoffentlich! - nicht weit kommen."
trauriger Weise sind sie mit dem DRM-Schutz schon sehr weit gekommen... Immerhin ist Maxdome meines Wissens nach das erfolgreicheste Streaming-Portal Deutschlands (also was jetzt Spielfilme etc. anbelangt...)... Ich als Linuxnutzer kann gar nicht in Genuss meiner Movie-Flat kommen -.- ...
Ausserdem... Ich glaube, dass man mit hdtv über Maxdome weniger Menschen erreicht als über Satelit.. 1. müssen die Benutzer wohl adsl2+ haben und 2. braucht man einen Maxdome-Abo und 3. windows.. | 3) Max Maass schrieb am 29.3.2008 um 19:50 Uhr:
Naja, wer es haben will, soll halt dafür bezahlen. Wenn es nicht genug leute erreicht, ist das eh schneller wieder weg als du "Verdammt nochmal wofür kaufe ich eigentlich einen HD-Fernsehr" schreien kannst | 4) bmk schrieb am 31.3.2008 um 07:35 Uhr:
> irgendwo wurde ja mal gesagt, dass die Leitungen eben nicht
> immer ausreichen werden, weil die Belastungen schneller
> steigen als die Leitungen ausgewechselt werden können
... was wiederum mehr Anreiz für Innovationen schafft, wodurch die Kapazitäten wieder ausreichen werden ;-) | 5) BPhoenix schrieb am 31.3.2008 um 21:39 Uhr:
Das Problem bei dem ganzen ist eben, dass im Internet Daten gewöhnlicherweise über Punkt zu Punkt verbindungen versendet werden und das kann bei solchen großen Datenmengen eben schnell die Leitungen überlasten.
So müssen für 2 Zuschauer doppelt so viel Daten verschickt werden, das Netz ist mindestens doppelt so stark belastet (möglicherweise mehr, durch Kollisionen und ähnliches), für 3 eben dreifach so viel Daten und bei 100.000 Zuschauern eben 100.000 mal so viel Daten verschickt werden. Das ganze bringt nicht nur eine Überlastung der Netze, sondern es benötigt eine riesige Infrastruktur welche eben unheimlich teuer ist und alles, unheimlich Strom fressend und eigentlich alles andere als effizient!
Über normales Kabel oder Satteliten gibt es solche Probleme nicht, da hier alles im Broadcastverfahren und nicht in Punkt zu Punkt Verbindungen übertragen wird. Das bedeutet, dass nur ein einziges Signal geschickt werden muss und dieses Signal bei allen ankommt ohne jedem die Daten einzeln zu schicken, so kann eine Sendeanlage nur eine Person mit Daten versorgen oder eine Milliarde, es spielt hierbei für den Sender absolut keine Rolle und gerade wenn es 10 Leute und aufwärts sind ist das oben genannte einfach totaler Schwachsinn! Das Internet ist eben nicht für solche Dienste gedacht und auch nicht geeignet!
Die einzigen 2 Nachteile daran sind nur, dass die Empfänger keinen individuellen Empfang haben und dass diese selbst nichts senden können, jedoch zum Fernsehen braucht man beides nicht! |
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